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19. Oktober 2017

Weltkulturerbe Höhlen und Eiszeitkunst Schwäbische Alb - Angebote an Gästeführungen


Seit Juli 2017 sind die Höhlen und Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb Weltkulturerbe der UNESCO. Die sechs Höhlen liegen im östlichen Teil Baden-Württembergs, in den Tälern von Ach und Lone, und sind eine archäologische Sensation. Sie umfassen die Fundorte der ältesten mobilen Kunstwerke der Welt. Für das Verständnis der Menschheitsgeschichte und die Entwicklung der Künste weltweit seien die Funde einzigartig, so die UNESCO. Aktuell bieten zwei im BVGD organisierte Vereine Führungen und Rundfahrten zum Thema an:

Weltkulturerbe-Führung (Wanderung + Verkostung) mit BlauKulTour e. V.

Drei der Welterbe-Höhlen liegen im Achtal bei Blaubeuren und gelten als „Wiege der Kunst“, denn dort wurden 40.000 Jahre alte Elfenbeinfigürchen gefunden. In Blaubeuren haben sich die Gästeführer des Vereins BlauKulTour zum Archäoguide ausbilden lassen. Sie führen interessierte Gäste zur Eiszeitkunst im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren, wo viele Originale ausgestellt sind. Zum Beispiel die Venus vom Hohle Fels – die älteste figürliche Menschendarstellung – und die ältesten Flöten weltweit. Anschließend wird auf den Spuren der Eiszeitjäger zur Welterbehöhle Geißenklösterle gewandert. Als Zusatzprogramm ist eine Paleo-Verkostung buchbar.

Gästeführer Blaukultour e. V.

Begleitete Ganztagestouren in der Region mit „Schwäbische Landpartie“

Die Gäste- und Landschaftsführerinnen von „Schwäbische Landpartie“ bieten ab 2018 eine ganztägige Begleitung auf Rundfahrten in der Region an. Hier werden das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren und der Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ im Achtal bei Schelklingen besichtigt. Der Hohle Fels ist eine der größten Hallenhöhlen der Schwäbischen Alb.

Angebot „Schwäbische Landpartie“ 2018 zu Weltkulturerbe Eiszeitkunst

Website „Schwäbische Landpartie“

(Bildrechte für alle Fotos: Urgeschichtliches Museum Blaubeuren)